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Drogen – Was den einen berauscht, kann den anderen pflegen

Kennst Du noch Alice? Das Mädchen, das in ihrem bunten Wunderland allerlei fantastische Abenteuer erlebt und deren Geschichte (ein bisschen) wie im Drogenrausch wirkt? Die Welt der „Drogenstoffe“ ist auch wie eine Art Wunderland – sowohl im negativen als auch im positiven Sinne. Die Jahrhunderte alte  Geschichte der Arzneidrogen ist jedenfalls ganz schön wunderlich, denn ursprünglich wurden natürliche Drogenstoffe als Heilmittel eingesetzt, um Krankheiten zu heilen oder die Haut zu pflegen. Und auch heute noch sind beispielsweise Bestandteile von Hanf in Kosmetikprodukten sehr beliebt, weil sie über viele wertvolle Inhaltsstoffe verfügen, ohne dabei eine berauschende Wirkung zu haben. Erst die Dosis oder die Form macht das Gift und führt dazu, dass aus Heilpflanzen schädliche Drogen werden.


Heilmittel oder Rauschmittel? 

Das Wort “Droge” hat heute eine vollkommen andere Bedeutung, als vor über Hundert Jahren. Denn rein wissenschaftlich betrachtet, ist eine Droge eigentlich nur der getrocknete Teil einer Pflanze, der früher zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet wurde und ganz selbstverständlich in Apotheken erhältlich war. Auch der Begriff “Drogerie” kommt daher und bezeichnete ein Geschäft, das unter anderem Arzneidrogen führte. Unter “Arzneidrogen” verstand man früher natürliche Heilkräuter wie Kamillenblüten, Johanniskraut, Süßholzwurzeln oder auch Gingkoblätter. Selbst Kokablätter, aus denen später Kokain hergestellt wurde, galten damals als besonders heilsam und trugen zur Linderung vieler Krankheiten, wie etwa Rheuma, Grippe, Verstopfung oder Koliken bei. Auch in der kosmetischen Anwendung haben Drogenstoffe bereits eine lange Tradition. So wurden aus Kokablättern Salben hergestellt, die unter anderem Hämorriden lindern oder die Durchblutung fördern sollten. Jahrhundertelang wurden Drogenstoffe somit als Tee getrunken, zu Tinkturen und Cremes verarbeitet oder kamen als Genussmittel zum Einsatz. Wie beispielsweise Alkohol, dessen “Überdosierung” bekanntlich schnell zu rauschartigen Zuständen führt. Womit wir auch schon bei der heutigen Bedeutung des Begriffs “Droge” wären: Ein Rauschmittel oder psychoaktive Substanz, die durch ihre chemische Zusammensetzung auf das Zentralnervensystem einwirkt und dadurch Einfluss auf das Denken, das Fühlen, die Wahrnehmung und das Verhalten nimmt.

Rein wissenschaftlich betrachtet, ist eine Droge eigentlich nur der getrocknete Teil einer Pflanze, der früher zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet wurde.

Schaden oder Nutzen? Die Übergänge sind fließend

Maßvoll eingesetzt, können Drogenstoffe in ihrer ursprünglichen Bedeutung als Heilmittel viel Gutes bewirken. Ihren schlechten Ruf haben sie, weil ihre Wirkung – damals wie heute – missbraucht wurde und eine Überdosis zu schlimmen Schäden bis hin zum Tod führen kann. Die Grenzen zwischen Heil- und Rauschmittel waren, speziell zur damaligen Zeit, fließend. Zumal viele Patienten anfangs einen großen Nutzen aus der Einnahme dieser Arzneimittel zogen. Nicht nur, dass die Drogenstoffe ihre Beschwerden linderten, sie setzen auch ungeahnte Fähigkeiten frei. So wird beispielsweise vielen berühmten Schriftstellern nachgesagt, sie haben ihre Karriere den Drogen zu verdanken. Wie etwa dem englischen Autor Robert Louis Stevenson, der seinen Roman “Dr. Jekyll und Mr. Hyde” unter Kokaineinfluss in einer Rekordzeit von nur sechs Tagen geschrieben haben soll – Eben eine Gute und eine Dunkle Seite.

Eine Überdosis kann zu schlimmen Schäden bis hin zum Tod führen.

Ein Wunderland im Rausch 

Lewis Carrol soll den Kinderbuchklassiker “Alice im Wunderland” angeblich unter Drogeneinfluss verfasst haben. Lewis soll damals eine Opiumtinktur gegen seine Schmerzen erhalten haben, die ihn high machte und dazu veranlasste diese fantastische Geschichte zu Papier zu bringen. Ein Geniestreich, der viele Generationen inspirierte, beeinflusste und zu allerlei Interpretationen führte. So wurde “Alice im Wunderland” beispielsweise von der Popkultur als Projektionsfläche für den Konsum von aller Art Drogen gesehen, was nicht nur an der phantasievollen Story lag. Auch Alice selbst nimmt in ihrer Gesichte verschiedene, als ungiftig deklarierte Substanzen zu sich, um beispielsweise größer oder kleiner zu werden. Selbst die Beatles soll das Buch zu verschiedenen Songs inspiriert haben, was den großen kulturellen Einfluss des Romans zeigt. Nicht umsonst zählt die britische Zeitung The Guardian “Alice im Wunderland” zu den 1.000 Romanen, die jeder einmal gelesen haben sollte. Mal abgesehen davon, dass Alice auch als Gallionsfigur für die weibliche Emanzipation einen hohen Stellenwert einnimmt. Musste sich die Zehnjährige doch ganz allein in einer für sie unverständlichen Welt durchschlagen, was nicht nur lustige Abenteuer, sondern auch Angst und Chaos mit sich brachte. Das alles auf die Einnahme einer Arzneidroge zurückzuführen, ist natürlich reine Spekulation, zeigt jedoch, welch wundersame Wirkung Drogenstoffen bis heute nachgesagt wird. Auch wenn sich ihr Image im Laufe der Zeit – zurecht – radikal gewandelt hat und wir heute wissen, welch verheerende gesundheitliche Folgen für Körper und Seele der abhängig machende Drogenkonsum haben kann. Deshalb: Sag nein zu Drogen und konsumiere legale Rauschmittel in Maßen!

Alice selbst nimmt in ihrer Geschichte verschiedene als ungiftig deklarierte Substanzen zu sich.

Hanf – Verkanntes Schönheitselixier

Dass sich natürliche Arzneidrogen nicht nur positiv auf die Gesundheit, sondern auch auf die Schönheit auswirken, ist seit Jahrhunderten allgemein bekannt. Sei es Pfefferminzöl, das die Durchblutung der Haut fördert und dadurch für einen rosigen Teint sorgt. Oder Rosenblütenextrakt, das eine regenerierende Wirkung hat und kleine Fältchen glättet. Ein echter Geheimtipp in Sachen Schönheitspflege ist außerdem Hanf. Speziell die Hanfsamen enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die Haut und Haaren zugutekommen. Hanföl ist daher auch heute noch ein beliebter Bestandteil vieler kosmetischer Produkte. Da es aus dem sogenannten Nutzhanf gewonnen wird, der von Natur aus über sehr wenig THC verfügt, hat es keinerlei berauschende Wirkung. Eine Assoziation mit dem verbotenen Betäubungsmittel Cannabis bleibt trotzdem bestehen, auch wenn dieses Öl mit einer Droge im berauschenden Sinne sehr wenig gemein hat und eindeutig in die Kategorie “Segen” einzuordnen ist. Droge ist also nicht gleich Droge!


Berauschende Wirkung für das Gesicht

Bei unserer GESICHTSCREME schwören wir auf die wohltuende Wirkung des Hanföls und schätzen die vielen Vitamine, Mineralien und gesunden Fettsäuren, die es enthält. Es ist ein echter Alleskönner und regt durch seine durchblutungsfördernde Wirkung den Zellstoffwechsel an, sorgt also für einen frischeren, jüngeren und strafferen Teint. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und lindert Juckreiz, Pickel und Akne. Als Bestandteil unserer GESICHTSCREME versorgt es die Haut zudem intensiv mit Feuchtigkeit und führt insgesamt zu einem ausgeglicheneren Hautbild. Ein wahres Wundermittel, das viel Positives bewirken kann.

 

Ein wahres Wundermittel, das viel Positives bewirken kann.

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